Jahreshaupversammlung 2022

Lasfelder Wehr darf stolz auf den Nachwuchs sein

Lasfelde. Auch wenn die meldepflichtige Infektionskrankheit Corona für den Dienstalltag der Frewiligen Feuerwehr Lasfelde nicht selten ein absolutes Aus bedeutet hatte, ließ Ortsbrandmeister Jörg Fedder die Teilnehmer/innen an der Jahreshauptversammlung wissen, dass sich die aktive Wehr und die Jugendwehr über einen erfreulichen Zuwachs freuen dürfe. Besonders erfreulich sei auch die Tatsache, dass in den Übungsdiensten endlich wieder mehr Praxis erlaub sei.

Auf den Mitgliederbestand eingehend, ließ er durchblicken, dass die aktive Wehr jetzt 82 und die  Jugendwehr  28 Kameradinnen und Kameraden zählen. Während bei den Großen drei Neuzugänge zu verzeichnen waren, darf sich der Nachwuchs gleich über zehn freuen. Der Musikzug zählt zurzeit 24 Mitlieder, die Altersabteilung 26. Außerdem sind 466 Förderer der Wehr zu zählen.

Im zurückliegenden Jahr musste die Lasfelder Wehr zu sieben Brand- und vier Öleinsätzen, sieben Hilfeleistungen und leider auch zu 17 Fehlalarmen ausrücken.

In der praktischen Ausbildung  waren insgesamt 45 Dienste zu verzeichnen gewesen, wovon 25 in Teilgruppen durchgeführt wurden. Sechs Dienste waren in der theoretischen Ausbildung zu verzeichnen. gewesen. Weiter seien in der FTZ 48 Lehrgänge der unterschiedlichsten Art durchgeführt worden.

Ein Fest ohne Feier habe es auch gegeben. Denn vor 30 Jahren, genau am 24. April 1992 wurde in Lasfelde die Stützpunktfeuerwehr ins Leben gerufen.  Am Anfang habe allerdings bereits 1984 die Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrhauses gestanden.

Es hätten  sich die Wünsche der Ortswehren Lasfelde, Petershütte und Katzenstein behutsam angeschlossen, zu einer Wehr zu werden. Nach intensiven Gesprächen unter den Wehren und mit der Stadt erfolgte  1992 die Realisierung eben dieses Wunsches. „Gemeinsam fanden wir uns, und im Laufe der Jahre wurden wir zu einem starken Team. Die neue Stützpunktfeuerwehr wurde zu einem Erfolgsmodell“.

Miriam Glatzer-Wedekind hielt ebenfalls nicht mit ihrer Freude hinterm Berg, eine so starke Nachwuchswehr mit ihrem Vertreter und den zahlreichen Betreuern unter den Fittichen zu haben. Denn zehn Mädchen und 18 Jungen seien letztendlich schon ein starkes Team. Genau das habe sich zwar zu 18 Diensten der unterschiedlichen Art getroffen, doch leider wieder  nicht zum Ausrichten des Osterfeuers. 

Kurz entschlossen wurde eine alternative Osteraktion für Senioren in LaPeKa auf die Beine gestellt und zusammen mit Hilfe vieler kleiner und großer Helfer/innen Ostertüten gebastelt. Weiter wurde auch eine Aktion gestartet, in welcher Sachspenden für die Flutopfer im Ahrtal gesammelt wurden. Weiter habe man sich an der von den Jugendfeuerwehren Osterode ins Leben gerufen Aktion beteiligt und sowohl Kaffee, als auch Kuchen für die Kameradinnen und Kameraden in diesem Tal verkauft, die ihr Feuerwehrhaus verloren hatten. „Es war ein kurzes, aber schönes Dienstjahr“.

Den Grußworte-Reigen, der auch von Ivonne Hausmann von Fachbereich Bürger, Kreisbrandmeister Volker Keilholz und Volker Bauer, Wehrführer Wallerfangen West „bestritten“ wurde,
eröffnete Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Kohlstedt,  mit einem herzlichen Dankschön für die geleistete Arbeit während der Corona Pandemie.

Das Jahr 2020/2021 hätte allen gezeigt, wie verletzlich alle zusammen im gewohnten Lebensrhythmus und sozialen Kontakten seien,, sobald ein Geschehen – wie die Corona-Pandemie – nicht vorhergesehen und nicht vollständig kontrolliert werden könne. Aber auch die Wehr sei stets Verlass gewesen. Trotz der starken Einschränkungen zu. Onlinedienstabende, Hygieneregeln, habe er von der Feuerwehr Lasfelde immer Unterstützung erhalten.

Besonders freue ihn, dass die Jugendfeuerwehr gestärkt aus der Corona Pandemie ihren Dienst wieder aufgenommen hat. „Es ist schön zu hören, dass die Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr nach oben gehen“. Macht weiter so!“

Hilfe hingegen brauche der Musikzug, der  ein Aushängeschild für den kulturellen Bereich in den Seestädten und weit darüber hinaus sei. Leider würden die aktiven Mitglieder*innen immer weniger, worunter die Spielfähigkeit leidet. „Damit wir nicht eines Tages den Musikzug La-Pe-Ka schließen müssen, benötigt der Musikzug dringend neue aktive Mitglieder an verschiedenen Instrumenten. Hierzu möchte ich einen Aufruf an alle Mitbürger*innen in und um La-Pe-Ka starten, damit wir noch viele Jahre den Klängen unseres Musikzuges folgen können“.  pb

Die geehrten, beförderten und gewählten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lasfelde zusammen mit den Gästen. Foto: Petra Bordfeld

EHRUNGEN

50 Jahre fördernde Mitgliedschaft: Andreas Seyer und

Hilmar Borgstedt (beide Gründungsmitglieder der JF Lasfelde / Petershütte)

50 Jahre Mitgliedschaft (aktiv): Detlef Post

40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen: Kai Probst und Renate Wolf

BEFÖRDERUNGEN  

Feuerwehrfrau-Anwärterin: Sofia Leditschke

Feuerwehrmann-Anwärter: Gian-Lucca Pülm

Feuerwehrfrau(Truppfrau Teil 1): Raphaela Ehrhard

Feuerwehrmann(Truppmann Teil 1): Michael Ehrhard, Dominic Tetzlaff,
Hendrik Dernedde

Hauptfeuerwehrmann (Truppführer): Jan Heidelberg und Mika Wellnitz

Löschmeister: Stefan Pamp

Hauptlöschmeister: Bastian Sakolowski

Verabschiedungen aus dem Aktiven Dienst: Renate Wolf,Wolfgang Hoffmann und  Martin Just

Wahlen          

Ortsbrandmeister: Jörg Fedder

Stellv. Ortsbrandmeister: Christian Hillebrecht

Kassenwart/in: Christian Gerlich

Schriftführer/in: Sabrina Leditschke