Vergangene Samstag Nacht wurden zahlreiche Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen zu einer besonderen Einsatzübung alarmiert. Beteiligt waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr Lasfelde.
Die Übungsannahme: Im Leinebuschtunnel, der zur Bahnschnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Kassel gehört, entgleist kurz nach 0 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein ICE und es kommt zu einem Brand und zahlreichen Verletzten und auch Toten im Zug. Insgesamt sind rund 100 Personen zum Zeitpunkt des Unfalls im Zug. Zur Rettung rücken die Rettungszüge der Deutschen Bahn aus Hildesheim und Kassel an, welche die Rettung und Brandbekämpfung durch die Feuerwehren aus der Region um Dransfeld und Hann. Münden sowie des Rettungsdienstes aus mehreren Landkreisen unterstützen. Besondere Schwierigkeiten ergaben sich durch die Lage des Unfallorts und die große Anzahl an Betroffenen. Der Schwerpunkt der Übung lag in der Führung und Koordination der zahlreichen Einsatzkräfte in einer derartigen Lage.
Die Feuerwehr Lasfelde war mit Einsatzkräften im Logistikzug der Kreisfeuerwehr beteiligt, welcher die Verpflegung der rund 500 Übungsbeteiligten und Darsteller an der in Jühnde, nahe der Unfallstelle eingerichteten Betreuungsstelle übernahm.
Weitere Kräfte der Feuerwehr waren als Teil der im Feuerwehrhaus Rosdorf eingerichteten Technischen Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Göttingen eingesetzt. Die TEL übernimmt in Großschadenlagen und Katastrophen organisationsübergreifend die operativ-taktische Gesamtkoordination aller Einsatzkräfte.
Die Besonderheiten und Größe der Lage stellten für alle Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung dar. Die Übungsergebnisse werden jetzt ausgewertet.







