Freiwillige Feuerwehr Lasfelde

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Heissausbildung

Heissausbildung der Feuerwehr Lasfelde am 23./24.05.2009

Am vergangenen Wochenende bot die Freiwillige Feuerwehr Lasfelde aus Anlass des 75jährigen Jubiläums eine Heissausbildung in einem mobilen gasbefeuerten Brandcontainer für die Atemschutzgeräteträger (AGT) der Ortsfeuerwehren an.

Es war die erste „heisse“ Ausbildung im Landkreis Osterode, dementsprechend groß war die Nachfrage.

Der Container der Fa. Fire House Brandsimulation ist wie ein Lager- oder Werkstattraum eingerichtet und verfügt über insgesamt fünf Brandstellen, die sich aus einem Kontrollraum heraus einzeln oder zusammen steuern lassen und somit einen realistische Branddarstellung ermöglichen. Durch eine feuerfeste Scheibe kann der Innenraum vom Ausbilder beobachtet werden und der Brandverlauf je nach Vorgehen der AGT gesteuert werden.

Die Inhalte der Ausbildung waren Wärmegewöhnung, Kennen lernen der Vor- und Nachteile der Überbekleidung, richtige Strahlrohrhandhabung und Schlauchführung sowie eine Taktikschulung für den Innenangriff. 130 Teilnehmer, davon 7 Frauen aus den Feuerwehren Scharzfeld, Pöhlde, Herzberg, Düna, Marke, Schwiegershausen, Riefensbeek, Hörden, Windhausen, Bad Grund, Freiheit, Lasfelde und sogar aus Göddeckenrode (Sachsen-Anhalt) waren der Einladung vom letzten Jahr gefolgt.

Jeder Trupp wurde von einem der Ausbilder (Gruppenführer, erfahrener AGT, Heissausbildungserfahrung) aus den Feuerwehren Herzberg oder Lasfelde begleitet, beobachtet und erhielt nach erfolgtem Durchlauf eine Rückmeldung anhand eines standardisierten Beobachtungsbogens.

Für den logistischen Hintergrund sorgten neben dem Fachzug 4 (Verpflegung) unermüdlich die Mitarbeiter der FTZ und die Kreisausbilder für Atemschutz (Atemluftflaschen), zur Sicherheit der Teilnehmer standen jederzeit drei Helfer des DRK Osterode sowie ein Rettungsassistent bereit. Neben dem obligatorischen Gesundheitscheck für jeden Teilnehmer vor dem Durchgang mussten die Rettungskräfte glücklicherweise nur einige Male aufgrund kleinerer Kreislaufschwierigkeiten eingreifen.

Vor dem Containerdurchgang bestand für die Teilnehmer noch die Möglichkeit an einem Strahlrohrtraining teilzunehmen. Der Berufsfeuerwehrmann und Ausbilder für Rauchdurchzündungsanlagen (RDA) Christian Schmidt war im Auftrag des Strahlrohrherstellers TKW vor Ort, informierte über verschiedene Hohlstrahlrohre und trainierte mit den Teilnehmern die taktisch richtige Anwendung. Außerdem zeigte er mit Hilfe einer Flashover-Box am praktischen Beispiel den Brandverlauf in geschlossenen Räumen und wie man als Atemschutztrupp dagegen vorgeht.

Trotz aller sichtbaren Anstrengung nach dem etwa 20-minütigen, teilweise an die persönliche Belastungsgrenze gehenden Durchgangs durch den im Schnitt 200-300° C heissen Container waren die Teilnehmer überwiegend begeistert.

Ein Erfahrungsbericht befindet sich in Vorbereitung und wird nach Fertigstellung hier veröffentlicht, bzw. kann über feuerwehr.lasfelde@gmx.de angefordert werden. Teil dieses Berichts wird auch das Ergebnis einer durchgeführten Fragebogenaktion unter den Teilnehmer der Heissausbildung sein.

Das Organisationsteam bedankt sich ausdrücklich bei allen Helfern, Ausbildern, den Mitarbeitern der FTZ, den Atemschutzausbildern, den Helfern des DRK, der Fa. Fire House (Martin Ecke und Ralf Hankewitz) sowie bei der Fa. TKW (Michael Loch und Christian Schmidt) für die hervorragende und z.T. unermüdliche Unterstützung und reibungslose Zusammenarbeit! Trotz aller Arbeit hat es einen Riesenspaß gemacht!

Videos und Fotos der Veranstaltung:




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